Häufig gestellte Fragen

Hier haben wir die häufigsten Fragen rund um Gartenplanung, Bepflanzung und Gartenpflege für Sie zusammengestellt.

1. Wie plane ich meinen Garten richtig?

Eine gute Gartenplanung beginnt mit einer Analyse des vorhandenen Grundstücks. Bevor Pflanzen oder Materialien ausgewählt werden, sollten Größe und Form des Gartens, Sonnen- und Schattenbereiche, Bodenbeschaffenheit, vorhandene Pflanzen, Wasseranschlüsse und die gewünschte Nutzung berücksichtigt werden.

Überlegen Sie zunächst, was Sie mit Ihrem Garten machen möchten. Soll er vor allem als Aufenthaltsbereich dienen? Wünschen Sie sich einen pflegeleichten Garten, einen Sichtschutz, einen Nutzgarten oder einen naturnahen Garten?

Anschließend können die einzelnen Bereiche geplant werden – beispielsweise Terrasse, Rasenfläche, Beete, Wege, Sichtschutz und Sitzplätze.

Unser Tipp: Planen Sie zuerst den Garten als Ganzes und wählen Sie die Pflanzen erst danach passend zu den jeweiligen Standorten aus.

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2. Welche Pflanzen sind besonders pflegeleicht?

Pflegeleichte Pflanzen sind vor allem solche, die gut zu ihrem Standort passen. Eine robuste Pflanze kann an einem ungeeigneten Standort trotzdem viel Pflege benötigen.

Achten Sie deshalb bei der Auswahl auf:

  • Lichtverhältnisse
  • Bodenbeschaffenheit
  • Feuchtigkeit
  • Winterhärte
  • Wachstumsgeschwindigkeit
  • Schnittbedarf

Für sonnige Standorte können beispielsweise Lavendel, Katzenminze, Fetthenne oder bestimmte Gräser geeignet sein. Für schattigere Bereiche kommen unter anderem Funkien, Bergenien, Farne oder bestimmte Storchschnabel-Arten infrage.

Die wichtigste Regel lautet: Die richtige Pflanze am richtigen Standort spart langfristig Arbeit.

3. Wann ist die beste Zeit zum Pflanzen?

Für viele Stauden und Gehölze sind Frühjahr und Herbst besonders geeignete Pflanzzeiten.

Eine Pflanzung im Herbst hat den Vorteil, dass der Boden häufig noch warm und gleichzeitig ausreichend feucht ist. Dadurch können Pflanzen vor dem Winter noch neue Wurzeln bilden.

Auch das Frühjahr eignet sich gut, insbesondere für empfindlichere Pflanzen.

Im Sommer ist eine Pflanzung grundsätzlich möglich, allerdings benötigen frisch gepflanzte Pflanzen bei Hitze deutlich mehr Aufmerksamkeit und Wasser.

Wichtig: Der optimale Pflanzzeitpunkt hängt immer von der jeweiligen Pflanzenart und den Wetterbedingungen ab.

4. Wie oft muss ich meinen Garten bewässern?

Wie häufig ein Garten bewässert werden muss, hängt unter anderem von Pflanzenart, Boden, Temperatur, Niederschlag, Sonneneinstrahlung und Wind ab.

Statt täglich nur kleine Mengen zu geben, ist es bei vielen Pflanzen sinnvoller, seltener und dafür gründlicher zu bewässern. So wird der Boden tiefer durchfeuchtet und die Pflanzen können das Wasser besser nutzen.

Besonders wichtig ist regelmäßiges Gießen bei:

  • frisch gepflanzten Pflanzen
  • längeren Trockenperioden
  • großer Hitze
  • sandigen Böden
  • Pflanzen mit hohem Wasserbedarf

Eine automatische Bewässerung kann bei größeren Gärten oder umfangreichen Pflanzflächen eine sinnvolle Ergänzung sein.

5. Wie bekomme ich einen schönen Rasen?

Ein gesunder Rasen braucht vor allem einen passenden Standort, einen geeigneten Boden, ausreichend Wasser und Nährstoffe sowie regelmäßigen Schnitt.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören:

  1. geeignete Rasensaat auswählen
  2. Boden sorgfältig vorbereiten
  3. gleichmäßig bewässern
  4. regelmäßig mähen
  5. bedarfsgerecht düngen
  6. kahle Stellen nachsäen
  7. bei Bedarf vertikutieren

Mähen Sie den Rasen möglichst nicht zu kurz. Bei Hitze und Trockenheit ist eine etwas höhere Schnitthöhe vorteilhaft.

Auch die Wahl des Rasentyps spielt eine große Rolle: Ein intensiv gepflegter Zierrasen benötigt deutlich mehr Pflege als ein robuster Gebrauchsrasen.

6. Wann darf ich meine Hecke schneiden?

Beim Heckenschnitt müssen nicht nur die Bedürfnisse der Pflanze, sondern auch gesetzliche Vorgaben berücksichtigt werden.

Nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz sind starke Rückschnitte und das Beseitigen bestimmter Gehölze grundsätzlich vom 1. März bis zum 30. September verboten.

Schonende Form- und Pflegeschnitte sind grundsätzlich weiterhin möglich. Außerdem müssen beispielsweise brütende Vögel und andere geschützte Tiere berücksichtigt werden.

Größere Rückschnitte werden deshalb in der Regel in den Zeitraum Oktober bis Ende Februar gelegt.

Wichtig: Je nach Situation können weitere naturschutz- oder nachbarrechtliche Vorschriften relevant sein.

7. Was kostet professionelle Gartenpflege in Göttingen?

Die Kosten für Gartenpflege hängen stark von Größe, Zustand und Umfang der Arbeiten ab.

Typische Leistungen sind beispielsweise:

  • Rasenmähen
  • Heckenschnitt
  • Unkrautentfernung
  • Beetpflege
  • Strauchschnitt
  • Laubarbeiten
  • Bewässerung
  • Pflanzarbeiten
  • Grünschnittentsorgung

Stundensätze und Preise pro Quadratmeter können regional erheblich variieren. Auch Anfahrt, Maschinen, Entsorgung und Arbeitsaufwand können den Preis beeinflussen.

Deshalb ist ein individuelles Angebot meist aussagekräftiger als ein pauschaler Quadratmeterpreis.

8. Wie kann ich meinen Garten pflegeleicht gestalten?

Ein pflegeleichter Garten entsteht weniger durch einzelne „pflegeleichte Pflanzen" als durch eine gute Gesamtplanung.

Besonders hilfreich sind:

  • standortgerechte Pflanzen
  • größere zusammenhängende Pflanzflächen
  • robuste Stauden
  • Bodendecker
  • reduzierte Rasenflächen
  • Mulchflächen
  • langsam wachsende Gehölze
  • effiziente Bewässerung
  • übersichtliche Wege und Beetstrukturen

Auch die Anzahl verschiedener Pflanzenarten kann eine Rolle spielen. Ein übersichtlich aufgebautes Beet ist häufig leichter zu pflegen als viele kleine, voneinander getrennte Pflanzflächen.

Unser Grundsatz: Nicht möglichst wenig Garten anlegen – sondern einen Garten, der möglichst wenig unnötige Arbeit verursacht.

9. Welche Pflanzen eignen sich als Sichtschutz?

Für einen natürlichen Sichtschutz stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.

Immergrüne Pflanzen

  • Eibe
  • Thuja
  • Kirschlorbeer
  • bestimmte Bambusarten

Laubabwerfende Hecken

  • Hainbuche
  • Rotbuche
  • Feldahorn

Naturnahe Mischpflanzungen

  • Kornelkirsche
  • Weißdorn
  • Hasel
  • Holunder
  • verschiedene heimische Sträucher

Welche Pflanze am besten geeignet ist, hängt unter anderem von gewünschter Höhe, Breite, Wachstumsgeschwindigkeit, Standort und Pflegeaufwand ab.

Wichtig: Informieren Sie sich vor der Pflanzung auch über den späteren Platzbedarf. Ein kleines Gehölz kann innerhalb weniger Jahre deutlich größer werden.

10. Welche Pflanzen eignen sich für einen sonnigen Garten?

Sonnige Standorte sind häufig warm und trocknen schneller aus. Für solche Bereiche eignen sich viele Pflanzen, die mit viel Licht und zeitweise trockenen Bedingungen zurechtkommen.

Mögliche Beispiele sind:

  • Lavendel
  • Katzenminze
  • Salbei
  • Thymian
  • Fetthenne
  • Schafgarbe
  • Sonnenhut
  • bestimmte Ziergräser

Die tatsächliche Eignung hängt jedoch zusätzlich von Bodenart und Feuchtigkeit ab.

Sonne allein reicht deshalb nicht als Auswahlkriterium.

11. Welche Pflanzen eignen sich für Schatten?

Für schattige Bereiche gibt es ebenfalls eine große Auswahl an geeigneten Pflanzen.

Mögliche Beispiele:

  • Funkien
  • Bergenien
  • Farne
  • Purpurglöckchen
  • Herbstanemonen
  • bestimmte Storchschnabel-Arten

Dabei sollte zwischen Vollschatten, Halbschatten und lichtem Schatten unterschieden werden.

Unter größeren Bäumen kommt außerdem häufig starke Wurzelkonkurrenz hinzu. Dadurch kann der Boden trotz Schatten relativ trocken sein.

Unser Tipp: Nicht nur auf die Lichtverhältnisse achten, sondern auch Boden und Feuchtigkeit berücksichtigen.

12. Wie bekomme ich Unkraut aus dem Beet?

Die effektivste langfristige Strategie besteht darin, freie Bodenflächen zu reduzieren.

Dafür eignen sich beispielsweise:

  • dichte Pflanzungen
  • Bodendecker
  • Mulch
  • regelmäßiges Entfernen junger Unkräuter

Bei Wurzelunkräutern wie Giersch reicht einfaches Abschneiden häufig nicht aus. Die unterirdischen Pflanzenteile müssen möglichst vollständig entfernt beziehungsweise langfristig geschwächt werden.

Je dichter und sinnvoller ein Beet bepflanzt ist, desto weniger freie Flächen bleiben für Unkraut.

13. Wie oft muss ich den Rasen mähen?

Wie häufig Rasen gemäht werden muss, hängt von Wetter, Wachstum, Rasenart und gewünschter Schnitthöhe ab.

Während der Hauptwachstumszeit kann ein normal genutzter Rasen ungefähr einmal pro Woche einen Schnitt benötigen. Bei starkem Wachstum können kürzere Intervalle notwendig sein.

Wichtig ist, nicht zu viel auf einmal abzuschneiden. Als Faustregel gilt: Pro Schnitt sollte höchstens etwa ein Drittel der Halmlänge entfernt werden.

Bei Hitze und Trockenheit sollte der Rasen etwas höher bleiben.

14. Muss ich meinen Rasen jedes Jahr vertikutieren?

Nein. Ein gesunder Rasen muss nicht automatisch jedes Jahr vertikutiert werden.

Vertikutieren kann sinnvoll sein, wenn sich beispielsweise eine starke Filzschicht gebildet hat oder der Rasen stark vermoost ist.

Dabei wird die Grasnarbe oberflächlich angeritzt, um abgestorbene Pflanzenteile und Rasenfilz zu entfernen.

Zu tiefes Vertikutieren kann dagegen die Grasnarbe und Wurzeln beschädigen.

Deshalb gilt: Erst prüfen, ob Vertikutieren tatsächlich notwendig ist.

15. Welche Pflanzen brauchen wenig Wasser?

Trockenheitsverträgliche Pflanzen können insbesondere für sonnige und eher trockene Standorte interessant sein.

Beispiele sind:

  • Lavendel
  • Thymian
  • Salbei
  • Katzenminze
  • Fetthenne
  • Schafgarbe
  • bestimmte Ziergräser

Wichtig ist jedoch: Auch trockenheitsverträgliche Pflanzen benötigen nach der Pflanzung zunächst ausreichend Wasser, bis sie gut eingewurzelt sind.

Außerdem spielt der Boden eine entscheidende Rolle. Staunässe vertragen viele trockenheitsliebende Pflanzen schlecht.

16. Wie bekomme ich eine Hecke dichter?

Bei vielen Hecken fördert ein regelmäßiger und fachgerechter Rückschnitt die Verzweigung.

Wichtig ist dabei die Form: Die Hecke sollte unten etwas breiter als oben sein.

Dadurch gelangt mehr Licht an den unteren Bereich und die Hecke kann dort dichter bleiben.

Bei einer bereits stark verkahlten Hecke hängt die richtige Vorgehensweise von der Pflanzenart und ihrem Alter ab. Ein starker Rückschnitt ist nicht bei allen Arten gleichermaßen geeignet.

Sie sind unsicher, wie stark Ihre Hecke zurückgeschnitten werden kann?

17. Was kostet eine professionelle Gartenplanung in Göttingen?

Die Kosten hängen davon ab, wie umfangreich die Planung sein soll.

Eine einfache Beratung ist deutlich günstiger als eine vollständige Gartenplanung mit:

  • Grundstücksanalyse
  • Gestaltungskonzept
  • Grundriss
  • Pflanzplan
  • Pflanzenliste
  • Materialauswahl
  • Visualisierung
  • Ausführungsplanung

Auch die Größe und Komplexität des Grundstücks beeinflussen den Preis.

Deshalb sollte vor Beginn klar festgelegt werden, welche Planungsleistungen im Preis enthalten sind.

18. Wie gestalte ich einen kleinen Garten?

Bei kleinen Gärten kommt es besonders auf eine klare Gestaltung und gute Raumaufteilung an.

Hilfreich sind:

Klare Sichtachsen
Sie können einen kleinen Garten optisch größer wirken lassen.

Vertikale Gestaltung
Spaliere, Kletterpflanzen und schmale Gehölze nutzen den vorhandenen Raum nach oben.

Weniger Materialien
Eine reduzierte Materialauswahl sorgt für ein ruhigeres Gesamtbild.

Mehrere Funktionen
Eine Fläche kann beispielsweise gleichzeitig als Essplatz, Aufenthaltsbereich und Treffpunkt dienen.

Schmale Gehölze
Säulenförmige oder kompakt wachsende Pflanzen können Sichtschutz und Struktur schaffen, ohne zu viel Fläche einzunehmen.

19. Welche Pflanzen sind bienenfreundlich?

Ein bienenfreundlicher Garten sollte möglichst über eine lange Blütezeit hinweg Nahrung bereitstellen.

Besonders sinnvoll ist eine Kombination verschiedener Pflanzen, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten blühen.

Achten Sie beispielsweise auf:

  • frühe Blüher im Frühjahr
  • blütenreiche Stauden im Sommer
  • spät blühende Pflanzen im Herbst
  • möglichst viele unterschiedliche Blütenformen
  • heimische und standortgerechte Pflanzen

Auch wilde Bereiche, Totholz und andere natürliche Strukturen können einen wertvollen Beitrag zur Artenvielfalt leisten.

Auf unnötige Pflanzenschutzmittel sollte möglichst verzichtet werden.

20. Wie kann ich meinen Garten insgesamt pflegeleichter machen?

Wenn Sie langfristig weniger Zeit mit Gartenarbeit verbringen möchten, sollten Sie nicht nur einzelne Pflegemaßnahmen optimieren, sondern den Garten entsprechend planen.

Besonders wirkungsvoll sind:

  1. Rasenflächen reduzieren
    Weniger Rasen bedeutet weniger Mähen, Düngen und Bewässern.
  2. Standortgerechte Pflanzen wählen
    Pflanzen, die sich an ihrem Standort wohlfühlen, benötigen häufig weniger zusätzliche Pflege.
  3. Bodendecker einsetzen
    Sie können freie Bodenflächen bedecken und den Unkrautdruck reduzieren.
  4. Mulchen
    Mulch kann die Verdunstung reduzieren und den Boden länger feucht halten.
  5. Bewässerung optimieren
    Eine gut geplante Bewässerung kann Zeit sparen und Wasser gezielter verteilen.
  6. Gehölze mit Bedacht auswählen
    Stark wachsende Pflanzen können später erheblichen Schnittaufwand verursachen.
  7. Gartenbereiche sinnvoll zusammenfassen
    Große, klar strukturierte Pflanzflächen sind häufig einfacher zu pflegen als viele kleine Beete.

Ein pflegeleichter Garten bedeutet nicht, dass Sie auf einen schönen Garten verzichten müssen.

Eine gute Planung sorgt vielmehr dafür, dass Gestaltung und Pflegeaufwand von Anfang an zusammenpassen.

21. Was gehört zum Frühjahrsputz im Garten?

Der Frühjahrsputz bereitet den Garten auf die neue Saison vor. Dazu gehören typischerweise:

  • Laub- und Winterreste von Beeten und Rasen entfernen
  • Rasen vom Winter befreien und bei Bedarf vertikutieren
  • abgestorbene Pflanzenteile und Stauden zurückschneiden
  • erste Unkräuter entfernen
  • Beete auflockern und mit Kompost oder Dünger versorgen
  • Wege und Terrassenflächen reinigen
  • Gehölze auf Frost- oder Sturmschäden prüfen

Der ideale Zeitraum liegt meist zwischen Ende Februar und April, je nach Witterung.

Tipp: Wer den Frühjahrsputz nicht selbst übernehmen möchte, kann diesen Einsatz auch als Teil eines Gartenpflegevertrags buchen.

22. Wie bereite ich meinen Garten auf den Winter vor?

Eine gute Wintervorbereitung schützt Pflanzen und erleichtert den Start ins nächste Frühjahr.

Wichtige Schritte sind:

  • Laub regelmäßig entfernen, besonders von Rasenflächen und Beeten, damit darunter keine Fäulnis entsteht
  • frostempfindliche Pflanzen und Kübelpflanzen mit Vlies, Reisig oder an einen geschützten Standort bringen
  • letzten Rasenschnitt rechtzeitig vor dem ersten Frost durchführen
  • Stauden je nach Art erst im Frühjahr zurückschneiden, da abgestorbene Pflanzenteile Insekten und anderen Tieren Winterschutz bieten
  • Wasserleitungen und Bewässerungssysteme entleeren, um Frostschäden zu vermeiden
  • Gartenmöbel und empfindliche Materialien einlagern

Die Laubentfernung ist dabei eine der häufigsten Anfragen im Herbst – wir übernehmen das gerne auch als Einzelauftrag.